GEcamp17 - Europa 16.11.2017 bis 16.11.2017

#GEcamp17

Europa wird derzeit auf der politischen Bühne intensiv diskutiert, das geht von gemeinsamen Außengrenzen und Verteidigung über die Themen Zuwanderung, Welthandel, Umwelt bis zu möglichen Auswirkungen des BREXIT. Es entstehen neue Bündnisse und auf jeden Fall wächst das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Wertegemeinschaft, die für Koexistenz in Frieden und Freiheit steht.

Doch Europa betrifft uns in Gelsenkirchen auch ganz praktisch und ist an vielen Stellen erlebbar. Strukturwandel auf Industriebrachen wie etwa der Nordsternpark, der Wissenschaftspark und das Stadtquartier Graf Bismarck wurde durch Fördermittel der EU ermöglicht. Dazu kommen Projekte im Bereich von Umwelt, Klimaschutz, Stadtentwicklung, Integration, Bildung und Ausbildung

Die Entstehung Gelsenkirchens in seiner jetzigen Form ist eine europäische Geschichte: Es waren irische und englische Ingenieure, die den Bergbau in der Stadt begründeten, und es waren Arbeiter aus ganz Europa, die auf Gelsenkirchener Zechen arbeiteten und ihren Anteil am Wachstum der Stadt hatten.

Wir freuen uns beim #GECamp17 „Europa“ darauf, gemeinsam mit Mitgliedern des EU-Parlaments und allen Interessierten über europäische Themen zu diskutieren, Fragen zu stellen, Kritik anzubringen, Impulse und neue Ideen vor Ort und virtuell auszutauschen und spannende Kontakte und Verbindungen zu knüpfen.

Wer kann teilnehmen? Eingeladen sind alle am Thema Interessierten.

Veranstaltet wird das BarCamp von der VHS Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek und der Stabsstelle Europaangelegenheiten der Stadt Gelsenkirchen.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite http://gecampblog.wordpress.com.

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Das andere Konferenzformat BarCamp

 

Das Format BarCamp als Umgebung für intensiven Austausch

Nur die Überschrift grenzt den Inhalt ein. Eine Agenda gibt es vorher nicht. Nach einer kurzen Einstimmung am Morgen entsteht die Agenda aus Beitrags-Vorschlägen von Teilnehmenden, die man bei einem BarCamp deshalb „Teilgebende“ nennt. So füllt sich die bis dahin leere Agenda in mehreren Räumen mit vielen Themen im Stundentakt. Nach der morgendlichen Session-Planung sucht sich jeder ausschließlich die ihn interessierenden Themen aus. Sessions dauern nur 45 Minuten. Die Ablauf-Gestaltung liegt bei den jeweiligen Session-Anbietern. Die beliebtesten Sessions sind meist die mit einer kurzen Einstimmung und anschließender Diskussion aller Session-Teilgeber.

Dass bei diesem „selbstorganisierten“ Format ganz viel Wissen übertragen wird, äußern Teilgeber oft am Ende. Ein typischer Satz „Ich hab noch nie so viel gelernt wie auf diesem BarCamp“. Dabei gab es keine didaktische Vor- oder Aufbereitung, keine vorgedachte Agenda, keine Vorauswahl von Experten.

Das ist informelles Lernen pur. Bei BarCamps gestalten wir einen Rahmen, der genau diesen informellen Wissensaustauch und auch neue Wissenskonstruktion anregt oder erleichtert. Und wie mächtig solch informelle Wissens-Transfer-Prozesse sein können, erlebt man am besten selbst als Teilgebender.

Was ist ein BarCamp?

It's a Open Source Version of a Conference – diese schöne Erklärung haben wir bei einem anderen BarCamp gefunden. Andere sagen, es ist der Web 2.0-Gedanke, in der realen Welt praktiziert.

Bei Themen BarCamps gibt es vorher nur die Überschrift – die Agenda entsteht morgens am ersten Tag. Dann werden alle Beiträge, die von Teilnehmern vorgeschlagen werden, Räumen und Zeiten zugeordnet. Und entsprechend den eigenen Interessen entstehen dann ganz verschiedene persönliche Agenden aller Teilnehmer des BarCamps.

Noch etwas ist anders: Man geht nicht zur Konferenz – man ist die Konferenz. Die Diskussion steht in den 45-Minuten-Sessions im Vordergrund. Die aktive Beteiligung ist erwünscht, lange Vorträge weniger.

BarCamps gehören zu den Un-Konferenzen. Die sind entstanden, weil dem viele Konferenzteilnehmer nachher berichten, das Beste waren die Pausen. In den Pausen sucht man sich die Gesprächspartner aus, und die Themen über die man sprechen will. Genau das organisiert man bei einem BarCamp am Morgen eines jeden Tages bei der Session-Planung. Oder anders ausgedrückt: Bei BarCamps nutzt man die viel größere Expertise des Plenums. Soviel kann ein einzelner Referent gar nicht aufbringen. Dieses Umdrehen des Austausch-Prinzips hat zudem noch den Vorteil, dass die Session-Gestalter in der Regel selbst mit mehr Wissen aus der Session kommen, als sie eingebracht haben.

Wer mehr über BarCamps wissen will, die "ZEIT" hat einen guten Artikel dazu geschrieben:
http://www.zeit.de/online/2008/48/barcamp?page=1
Auch aus der Beschreibung des CorporateLearningCamps kann man etwas vom Spirit des BarCamp-Formats erfahren: http://khpape.wordpress.com/2013/10/10/drittes-corporatelearningcamp-hatte-fast-180-teilgeber-clc13/