Prof. Dr. Emanuel Richter: Demokratie und Digitalisierung

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Andreas Balsliemke

Andreas Balsliemke

Beschreibung

Das Internet wurde einst als eine emanzipatorische Verheißung für die Demokratie gefeiert: Mehr Menschen als je zuvor können sich auf elektronischem Weg in die Politik einschalten, jeder ist im digitalisierten Raum gleich. Mittlerweile ist Ernüchterung eingekehrt: Es gibt die dominanten Wortführer im elektronischen Netz und eine ausgeprägte Follower-Kultur. Vor allem aber beherrschen die Unternehmens-Giganten der elektronischen Kommunikation (Fa-cebook, Google) und die sozialen Netzwerke (Twitter, instagram etc.) den Austausch unterei-nander. Sie heben die Privatsphäre auf und nehmen erheblichen Einfluss auf das politische Geschehen. Sie sammeln Daten und verwerten sie in ungeahntem kommerziellem Ausmaß, so dass wir auf einen Überwachungskapitalismus zusteuern. Digitale Dienstleistungen werden zu Instrumenten der Manipulation.

Kommentare

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  • Norbert Schnitzler vor 1 Jahr
    Was hat das mit Prof. Richter zu tun? Diskutiert er mit?
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